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Goju-Ryu Nyumon Karate Do

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Goju-Ryu Nyumon ist eine Schule zur Persönlichkeitsentwicklung in welcher der Übende mittels Philosophie sowie im Einklang von Erlernen komplexer Kampftechniken und einem eigenen Ausbildungssystem Selbstvertrauen, Mut, Tatkraft und Mitgefühl erlangen soll,
um zu einem nützlichen Mitglied der Gesellschaft zu werden.

 

Was ist das Goju-Ryu Nyumon Karate Do?

Goju-Ryu Nyumon Karate Do ist eine im Jahre 2003 durch Johannes Jacobsen in Harrislee (Schleswig Holstein) gegründete Schule zur Persönlichkeitsentwicklung. Die Philosophie , die er lehrt, beinhaltet, dass man Körper und Geist zusammen mit einem Partner trainiert. Technik und Philosophie bilden ein ineinander greifendes System und gehören harmonisch zusammen.
Den eigenen Fortschritt und den des Trainingspartners zu erleben, sieht man als Erfolg und  freut sich gemeinsam darüber.

Das Goju-Ryu Nyumon  ist eine Unterstilrichtung basierend auf dem Okinawa Goju-Ryu.

Der Name bedeutet wörtlich Harte- Weiche -Schule. Nyu Mon bedeutetEintreten durch das große Tor“ oder auch einem Meister zu folgen, analog zum Zen-Buddhismus.

Das erste Wort erinnert an den Ursprung des Okinawa Naha-te einer der okinawischen Kampfkünste sowie konkreter an die langjährige Lernzeit des Gründers. Nyumon ist ein relativ weit verbreiteter komplexer   Ausdruck  in den asiatischen und japanischen Kampfkünsten, die eine enge Verwandtschaft zum Shaolin Kempo oder dem Zen-Buddhismus aufweisen.


In jedem Menschen verbergen sich von Geburt an unbegrenzte Entwicklungsmöglichkeiten. Das Goju-Ryu Nyumon bildet Persönlichkeiten heran, die sich im Glauben an ihre Möglichkeiten unaufhörlich weiterentwickeln wollen. Das tun sie in Harmonie mit den Menschen in ihrem Umfeld und für die Verwirklichung einer gehaltvollen Gesellschaft in materiellem und geistigem Sinne.

 

Entstehung

Motivation und Ziele der Gründung vom Goju-Ryu Nyumon

Der Begründer des Goju-Ryu Nyumon, Johannes Jacobsen, ist während der Aufbruchsstimmung der Wirtschaftswunderzeit aufgewachsen. Anhand seiner eigenen Erfahrungen ist er zu der  Erkenntnis gelangt, dass sich die Zielsetzung und der Charakter einer Gruppe oder Gesellschaft je nach Qualität der Führungsperson deutlich verändern. Nach seiner Auffassung sollte Führungsverhalten auf Optimismus, Gerechtigkeit und Handlungsfähigkeit beruhen.

Anfang 2003 hat Johannes Jacobsen begonnen, Jugendlichen und Kindern, die in einem Klima des Werteverfalls sich selbst zu verlieren drohten, einen Weg zu zeigen, der zu einem konstruktiven Leben führt. Er hat den Jugendlichen und Kindern den Weg mittels Kampftechniken gelehrt, durch welche sie wieder Selbstvertrauen erlangen konnten und somit den Glauben an sich geweckt haben. Darüber hinaus hat er den Schülern die Entwicklungsmöglichkeiten dargelegt, welche von Geburt an, in uns angelegt sind. Dadurch werden Persönlichkeiten geformt, die einen konstruktiven Beitrag in unserer Gesellschaft leisten.
Neid, Mismut, Gewalt, Rücksichtslosigkeit, Ignoranz und Fremdenfeindlichkeit sind für eine moderne Gesellschaft schädlich. Im Training wird den Schülern vermittelt, dass man miteinander, offen und tolerant umgehen soll.

 

Gründer

Lebenslauf des Gründers vom Goju-Ryu Nyumon Karate Do Johannes Jacobsen

Der Gründer ist im Dezember 1961 in Husby, Schleswig-Holstein geboren. Im Alter von 14 Jahren hat er begonnen, sich intensiv mit den Kampfkünsten zu beschäftigen. Er ist Schüler von Petra Schausberger gewesen,  einer Meisterin des Goju-Ryu Karate. Bei ihr hat er diverse Kampftechniken mit und ohne Waffen erlernt sowie das Zen vermittelt bekommen.

 

Nach dem fortschreitendem Verfall des traditionellen Karate und dessen Werten hat er sich entschlossen das Kobudo mit aufzunehmen. Der verantwortungsvolle Umgang mit Waffen ist ein wichtiger Bestandteil des Trainings.

 

Auf dem Höhepunkt der gewalttätigen Aktionen während des Jahrtausendwechsels hat er auf extremste Weise erlebt, zu welchen brutalen Handlungen Menschen fähig sein können. Er hat sich deshalb entschlossen, für das Erreichen einer gewaltfreien Gesellschaft, Menschen mit Güte, Mut und starkem Gerechtigkeitssinn heranzubilden, die in der Lage sind sich und die Gesellschaft zu verteidigen.


Zum einen ist das die Lehre des Riki Ai Funi (Kraft und Liebe in Harmonie) und zum anderen sind das die Kampftechniken um Selbstvertrauen zu erlangen und die gemachten Fortschritte als Erfolg zu erleben.


Im Februar 2003 hat er unter dem Prinzip des „Ken Zen Ichinyo“ (Einheit von Körper und Geist) das „Goju-Ryu Nyumon“ gegründet.

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Philosophie

Die Charakteristiken des Goju-Ryu Nyumon

Die Philosophie des Zen hat im Goju-Ryu Nyumon traditionell ein großes Gewicht und wird nicht nur aktiv im Training gelehrt und für Gürtelprüfungen abgefragt, sondern unterfüttert auch die Techniken so stark, dass diese ohne sie nicht vollständig zu verstehen sind. Wichtigster Grundsatz ist das gemeinsame Lernen, das auf gemeinsame Weiterentwicklung und nicht auf den Wettkampf abzielt. Dies regt zu gegenseitiger Achtung, Verständnisförderung und Vervollkommnung an.

Der Leitsatz lässt sich mit "Die Hälfte (des Lebens) für das eigene Glück, die Hälfte für das Glück der anderen" übersetzen.

 

Weitere wichtige Charakteristika sind z. B.:

  • Ken zen ichinyo, Körper  und Geist sind eine Einheit und untrennbar miteinander verbunden, müssen also auch gemeinsam trainiert werden.
  • Riki Ai Funi, Kraft  und Liebe  gehören zusammen. Reines Training, um stärker und härter zu werden, kann dazu führen, dass man Konflikte und Probleme nur  noch mit Gewalt zu lösen versteht. Mitleid und Mitgefühl helfen anderen nicht wirklich, wenn die Kraft fehlt, aus ihnen heraus auch zu handeln.

Das Goju-Ryu Nyumon ist eine Methode, um die Selbstbeherrschung, den körperlichen und geistigen Ausgleich sowie die gegenseitige Entwicklung durch gemeinsames Üben zu fördern. Die Fähigkeit, sich und andere zu verteidigen, die geistige Entwicklung und die Förderung der Gesundheit sind die wichtigsten Ziele, die angestrebt werden.

Was ist der Inhalt des Goju-Ryu Nyumon Karate Do?

Technik

Die vielfältigen Techniken des Goju-Ryu Nyumon bestehen im Sinne der genannten philosophischen Prinzipien grundsätzlich aus Verteidigungsabläufen gegen bestimmte Angriffe, die den Angreifer jedoch grundsätzlich nur außer Gefecht setzen und möglichst nicht verletzen sollen. Sie werden üblicherweise grob in drei Bereiche unterteilt (s. u.).

Einzelne Bewegungen, wie Schritte, Schläge und Tritte, Blöcke, Rollen etc.,  werden sowohl einzeln, als auch mit dem Partner in Kombination geübt.

 

  • Gō- waza:  Gō-waza umfasst alle „harten“ Techniken, d. h. Verteidigungen gegen Tritte und Faustschläge, Blockmethoden, Ausweichbewegungen etc.
  • Jū- waza:  Jū- waza umfasst alle „weichen“ Techniken, d. h. Verteidigungen gegen Griffe am Körper durch Befreiungen, Würfe, Hebel und Festhaltetechniken.

 

Nur Gō und Jū zusammen machen aus dem Goju-Ryu Nyumon eine effiziente Kampfkunst. Fortgeschrittene Techniken beinhalten oft Übergänge zwischen beiden Bereichen.

Diese Verteidigungstechniken werden in Abläufen zusammengesetzt, in denen sie zu größtmöglicher Perfektion und flüssigen Bewegungen kommen sollen, sowie in freierer Form geübt, um sich damit einer reellen Selbstverteidigungssituation etwas mehr annähern zu können.

 

  • Shiatsu:  Shiatsu umfasst Massage- und Heiltechniken, die zum einen einfach, aber effizient sind. Auch hier spielt die Philosophie eine große Rolle, denn wenn man etwas zerstören kann, sollte man es möglichst auch wieder reparieren können.

 

Durch die besondere Entstehungsgeschichte heben sich die Techniken und Bewegungen des Goju-Ryu Nyumon stark von den meisten anderen Goju-Ryu Karatestilen ab. Insgesamt betrachtet ist das Goju-Ryu Nyumon aber dennoch eindeutig in diese Familie einzuordnen.

Chuju-Ryu Shoto No Aiki Ken-Jutsu

ist eine traditionelle japanische Fechtkunst einer Stilrichtung, die Anfang 12.Jahrhunderts ihre Wurzeln hat. Das Training beinhaltet nicht nur die Schwertausbildung, sondern auch die waffenlose Selbstverteidigung (Samuraiaikijutsu) gegen bewaffnete und unbewaffnete Gegner. Ziel ist es, Technik und Körper in Einklang zu bringen.

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Judo

Judo, das heißt "sanfter Weg" und ist ein faszinierender Kampfsport, der aus Japan kommt, inzwischen aber Millionen Anhänger in aller Welt gefunden hat. Der Japaner Jigoro Kano (1860 1938) hat aus der traditionellen Selbstverteidigungstechnik die moderne Sportart Judo entwickelt.


Dr. Jigoro Kano
Die Anregung dazu bekam er übrigens von einem Deutschen Professor Erich Bälz , der längere Zeit in Japan tätig war.
Judo, das bedeutet aber auch, die maximale Wirkung bei einem Minimum an Aufwand zu erzielen.

Eine gleichzeitige Herausforderung für Geist und Körper. Durch das Wechselspiel zwischen Angriff und Verteidigung trägt Judo dazu bei, dass sich der Judoka zu einem harmonischen Menschen entwickelt. Damit besitzt Judo nicht nur einen hohen erzieherischen Wert, sondern bietet darüber hinaus die besten Voraussetzungen zur Entfaltung der eigenen Persönlichkeit.
Der Judosport feierte im Mutterland Japan bei den Olympischen Spielen in Tokio 1964 seine olympische Premiere und gewinnt seither durch die weltweite Publizität in vielen Ländern neue Anhänger.

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Jiu-Jitsu

Was ist Jiu-Jitsu ?

Jiu-Jitsu ist ein japanisches Selbstverteidigungssystem, das in früherer Zeit die üblichen Kampftechniken der Samurai ergänzte, wenn sie keine Waffe zur Hand hatten. Jiu-Jitsu heißt "nachgiebige Kriegskunst", bekannt auch unter dem Namen "Sanfte Kunst". "Jiu" bedeutet Nachgeben oder Ausweichen, "Jitsu" heißt Kunst oder Kunstgriff. Zusammenfassend besagt dieses, daß man die Kraft des Gegners nutzt, um diesen zu überwältigen.

Im Jiu-Jitsu Training werden Griffe und Techniken zur Selbstverteidigung wie Würfe, Hebel- und Transportgriffe geübt. Außerdem werden Schlagtechniken gegen vitale Punkte (Schwachstellen) des menschlichen Körpers gelehrt ("Atemi-Techniken").

Das moderne Jiu-Jtsu ist eine gute Möglichkeit der Selbstverteidigung und vermittelt neben Geduld und Einfühlungsvermögen beim Umgang mit dem Partner auch das erforderliche Selbstbewusstsein für den Ernstfall.

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Geschichte und Realität

Den Ursprung für die meisten Budo-Sportarten vermutet man in Verbindung mit der über 3000 Jahre alten indischen Massagekunst, in der schon über 100 schmerz- und lebensempfindliche Stellen am menschlichen Körper bekannt waren. Genaue Herkunft und historischer Ursprung des Jiu-Jitsu sind unbekannt. Verschiedene Thesen, die einander nicht ausschließen, werden dazu genannt.

Erwähnenswert ist dazu folgendes:
Jiu-Jitsu ist offenbar im Zuge des Kulturaustausches durch Mönche und Händler nach Japan gekommen. Belegt ist aber auch, dass die Samurai waffenlose Kampfsysteme kannten, mit denen sie sich verteidigen konnten, wenn sie vom Pferd gefallen oder entwaffnet worden waren. Da das Sumo schon lange in Japan bekannt war, ist davon auszugehen, dass die Ringtechniken der Krieger in Rüstungen, die Kumiuchi genannt wurden, schon gewisse Griffe beinhalteten, die später im Jiu-Jitsu auftauchten.

Schon im 12. Jahrh

undert hat es eine japanische Schule für den Handkampf gegeben, die von Shinra Saburo gegründet wurde. Inwieweit hier bereits chinesische Techniken Einfluss nahmen, ist nicht nachvollziehbar. Der eigentliche Impuls ging vom Chinesen Chin-Gen-Pin aus, der 1659 nach Japan kam und dort drei Samurai in einer Art des chinesichen Boxens unterrichtete. Diese Samurai verbanden diese Techniken mit dem, was sie schon kannten und nannten es "Jiu-Jitsu", die nachgiebige Kriegstechnik.

Nachdem das Jiu-Jitsu einmal bekannt war, wurde es an vielen Schulen, die ihre speziellen Techniken jedoch geheimhielten, vermittelt. In Büchern und Schriftrollen waren die verschiedenen Techniken zwar beschrieben, diese Dokumente blieben aber innerhalb der Schulen und wurden immer nur dem jeweiligen Oberhaupt übergeben. Während der Tokugawa-Zeit gab es über 100 Schulen für Jiu-Jitsu. Aus diesem Umstand erklärt sich die Vielfalt des Jiu-Jitsu. In Japan selbst ist der Ausdruck Jiu-Jitsu weniger geläufig, als die unter diesem Sammelbegriff subsummierten traditionellen Schulen beziehungsweise Stilrichtungen wie Takeuchi, Tai Jitsu, Yoshin ryu, Shinyo ryu, Yawara, Aiki Jitsu der Daito ryu oder Hakko ryu. All diese Stile sind im Laufe des 20. Jahrhunderts vereinzelt nach Europa gekommen. Die meisten erreichten uns jedoch erst nach dem 2. Weltkrieg.

Jiu-Jitsu hat eine weltweite Verbreitung gefunden. Das Weltzentrum für Jiu-Jitsu, die Nippon Seibukan Academy in Kyoto, Japan, wurde 1968 durch die UNESCO als B-Mitglied international anerkannt. Japanisches Jiu-Jitsu, wie es heute noch in verschiedenen Stilformen überliefert wird, ist weit über seinen Selbstverteidigungswert hinaus ein Lebensstil von hoher Ethik, ökonomie und ästhetik. Wenngleich die Praxis einen sportlichen Aspekt hat, so ist Jiu-Jitsu nicht in erster Linie Sport.

 

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